Eltern und Kind

 

 Liebe Eltern!

die erste Begegnung mit dem organisierten Sport findet bei den Kindern meist in der Eltern-Kind-Turnstunde statt. Sie sind im Alter zwischen 9 und 15 Monaten wenn sie zur ersten Übungsstunde kommen. Da ist "aller Anfang schwer" . Sie kommen in eine neue Umgebung und bekommen viele neue Eindrücke. Auch fremde Menschen und die oft große fremde Halle ist etwas Neues für die Kinder. Hier ist die Begleitung der Eltern oder Großeltern sehr wichtig. Die Kinder verhalten sich oft ängstlich und sind zurückhaltend. Viele Eltern fragen dann auch, ob es schon sinnvoll ist mit den Kindern die Turnstunde zu besuchen. Man darf nicht davon ausgehen, dass die Kinder sich direkt in die Stunde hineinstellen. In den ersten Stunden schauen sie meist zu und wagen sich nur zaghaft an die Dinge heran. Sie nehmen die neuen Eindrücke auf und verarbeiten sie. Das braucht Zeit, die die Eltern und die Übungsleiterin den Kindern geben sollten.
Dabei ist die Rolle der Eltern in der Turnstunde eine besonders wichtige. Sie sind einerseits Spielkamerad für ihre Kinder aber auch Helfer, Beschützer und Aufsicht. Auch die Vorbildfunktion der Eltern ist eine wichtige. Oft spiegelt sich im Verhalten der Kinder die Ängstlichkeit der Eltern wieder. So dass hier die Übungsleiterin eine gezielte Elternarbeit betreiben muss. Aufgrund der unterschiedlichen Voraussetzungen der Eltern mit ihren Kindern muss eine Übungsleiterin flexibel sein und ganz differenziert die Stunde vorbereiten und durchführen. Hierbei spielt der Entwicklungsstand der Kinder eine zentrale Rolle.

Pädagogische Überlegungen
Da die Eltern meist neu in der Gruppe sind, ist es wichtig sie auf einige wichtige Dinge hinzuweisen. Das begleitende Elternteil ist die Hauptbezugsperson für die ganz kleinen Kinder. Es sollten folgende Punkte beachtet werden:
Die Eltern sollten selbst alles mitmachen
Die Eltern sind Sprachverstärker der Übungsleiterin zu den Kindern.
Erfolgserlebnisse werden nur durch eigenes Handeln erlebt.
Die Turnstunde ist für Eltern und Kinder.
In der Eltern-Kind-Turnstunde ist die Übungsleiterin besonders gefordert. Sie soll auf der einen Seite die Kinder ansprechen, aber auch auf der anderen Seite die Eltern zum mitmachen motivieren. Die Eltern, die neu in die Stunde kommen, müssen langsam an das Geschehen in der Stunde und den Stundenablauf herangeführt werden. Dabei sind ganz klare Strukturen sowohl für die Eltern aber auch für die Kinder ganz wichtig. Sie bieten Orientierungshilfe und vor allem für die Kinder Sicherheit. Hier ist ein klarer und konstanter Stundenaufbau sehr wichtig.

Eltern-Kind-Turnen soll die aktive Beteiligung der Eltern und Kinder herausfordern und Hemmschwellen abbauen und überwinden helfen.
E-K-T soll Spiel- und Übungsformen anbieten, die Eltern und Kinder gemeinsam durchführen können.
E-K-T soll sich an den Bedürfnissen und Interessen der Eltern und Kinder orientieren und ihre Selbstständigkeit fördern.
E-K-T soll eine intensive Beziehung zwischen Eltern und Kindern ermöglichen. (miteinander/füreinander)
E-K-T soll die starke Bindung der Kinder an ihre Eltern behutsam lösen.
E-K-T soll die sozialen Beziehungen der Eltern und Kinder zu den anderen Gruppenmitgliedern fördern.
E-K-T soll sportliche und außersportliche Anregungen geben für die Erlebnis- und Bewegungswelt, das Alltagsleben und die Freizeit der Familie im Wohnbereich.

 

Abteilungsleiter

Nicole Ritter

0160 96257943

 

 

 

   
 
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